CO2-, Wasser- und Flächenfußabdruck: Verantwortung übernehmen beim Klima- und Ressourcenschutz durch fundierte Berechnungen
Hersteller, Produzenten, Verarbeiter, Vertreiber oder Anbieter von Lebensmitteln und Getränken hinterlassen Spuren. Diese zu reduzieren ist das erklärte Ziel von allen, die den Klima- und Umweltschutz ernst nehmen. So wie Sie, und so wie wir auch. Wir helfen Ihnen, Ihre Spuren sichtbarer und besser beurteilbarer zu machen – durch hochqualitative Fußabdruckberechnungen. Von Greenado erhalten Sie für jedes Produkt den CO2-Fußabdruck bis zur ´Systemgrenze Küche`. Anders als der Begriff vermuten lässt, werden dabei immer alle relevanten Treibhausgase einbezogen – neben CO2 vor allem Lachgas und Methan - und in CO2-Äquivalente/kg umgerechnet. In die Greenado-Berechnung fließen dabei unterschiedliche produktspezifische Dimensionen wie Herkunft, Transportmittel, Verpackung, Gebindegröße, Lagerung, Bearbeitung u.a. ein. Unsere Daten werden in enger Zusammenarbeit mit dem ifeu - Institut für Energie- und Umweltschutz Heidelberg - ermittelt, die Greenado-Prozesse zur Datenermittlung sind seit September 2024 durch TÜV-Rheinland zertifiziert. Das klingt interessant für Sie, aber auch kompliziert? Sie möchten in eine lebenswerte Zukunft investieren und Ihren Tischgästen einen Mehrwert bieten? Wer die klimawirksamen Effekte seiner Lebensmittel und Getränke kennt, kann klimagerechte Entscheidungen treffen. Was es dafür braucht, ist der Wille, diesen Weg zu gehen, die Bereitschaft, sich stetig zu verbessern – und die Nachhaltigkeitsdaten, die der Realität möglichst nahekommen. Wir helfen dabei.
Der Greenado-Prozess zur Datenermittlung ist seit September 2024 vom TÜV zertifiziert.
Ihr Weg zu Ihren Nachhaltigkeitsdaten:
Über 220.000 Artikel aus der Lebensmittel- und Getränkebranche wurden bereits anhand ihrer Zutatenliste hinsichtlich Nährwerte, Zusatzstoffen, Allergenen und sonstigen lebensmittelrelevanten Zusatzinformationen überprüft und in unserer Datenbank hinterlegt.
Das Besondere: Für alle diese Artikel haben wir einen Basis-CO2-Fußabdruck hinzugefügt und verschiedene Dimensionen wie Herkunft, Transportart, Verpackung und Bearbeitung ergänzt – so ergibt sich im Ganzen ein umfassender CO2-Fußabdruck, spezifisch pro Artikel.
Wir bieten Ihnen eine individuelle Betreuung, auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet. Sprechen Sie uns gerne an, denn: jeder Schritt ist wichtig, ob klein oder groß.
Direkt zu Ihren individuellen Daten:
Treten Sie am besten mit uns persönlich in Kontakt, wenn Sie eine individuelle Berechnung Ihres Artikelsortiments brauchen. Wenn Sie diese Daten kombinieren möchten oder Unterstützung bei der Erstellung eines nachhaltigen Menüplans wünschen, sprechen Sie uns an. Je eher wir Sie, Ihre Situation und Ihr Anliegen verstehen, umso eher können wir Sie dabei begleiten. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Unser Team ist gerne Ihr Ansprechpartner.
Individuelle Daten = Mehr bekommen, mehr Möglichkeiten
- CO2-Fußabdruck
- Flächen-Fußabdruck
- Wasser-Fußabdruck
CO₂-Fußabdruck (Treibhausgas-Bilanz)
Die Klimawirkung von Lebensmitteln verstehen und optimierenDie Produktion, der Transport, die Zubereitung und die Entsorgung von Lebensmitteln tragen erheblich zum Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase bei. Um fundierte und klimagerechte Entscheidungen treffen zu können, ist es entscheidend, die klimawirksamen Effekte der verschiedenen Lebensmittel zu verstehen.
Eine zentrale Kennzahl hierfür ist das CO₂-Äquivalent/kg Lebensmittel als Einheit des CO₂-Fußabdrucks: Emissionen verschiedener Treibhausgase wie CO2, Lachgas und Methan werden über den gesamten Lebensweg eines Lebensmittels hinweg erfasst und gemäß ihrer Klimawirksamkeit in die entsprechende Menge CO2 umgerechnet.
Greenado ermöglicht eine umfassende und wissenschaftlich fundierte Berechnung der Treibhausgasemissionen, indem sechs zentrale Kriterien in die Berechnung einfließen:
• Emissionen durch Landnutzung und Landnutzungsänderung: Beispielsweise die Umwandlung von Moorgebieten in Agrarland.
• Lagerdauer: Die Zeitspanne zwischen Produktion und Verbrauch. Emissionen entstehen insbesondere durch Kühl- und TK-Lagerung.
• Transportweg: Hier fließt die Herkunft des Produkts ein - stammt es aus der Region, aus einem europäischen Nachbarland oder aus Übersee.
• Transportmittel: Lkw, Schiff oder Flugzeug – das Transportmittel hat einen wesentlichen Einfluss auf die Treibhausgas-Bilanz.
• Verarbeitung und Zubereitung: Hierzu zählen technische Schritte wie Zerkleinern, Kühlen, Tiefkühlen oder Trocknen sowie Emissionen durch Erhitzen, Garen oder Frittieren.
• Verpackung: Erfasst werden die Auswirkungen der Verpackungsmaterialien und -größe auf die Bilanz.
Unsere Berechnungen basieren auf umfangreichen und fortlaufend aktualisierten Daten mit kontinuierlicher Unterstützung und Beratung durch das Ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg.
Wasserfußabdruck
Den Wasserverbrauch unserer Nahrungsmittel kennenlernen und reduzieren
Die Süßwasservorräte der Erde sind begrenzt und ungleich verteilt. Mit einer stetig wachsenden Weltbevölkerung führt dies zunehmend zu Wasserknappheit in vielen Regionen. Der Wasserfußabdruck bietet eine wertvolle Kennzahl, um die Auswirkungen des Wasserverbrauchs bei der Lebensmittelproduktion zu verstehen und gezielt Maßnahmen zur Reduzierung zu ergreifen.
Greenado ermittelt den Wasserfußabdruck nach der knappheitsgewichteten Methode, die nicht nur den absoluten Wasserverbrauch eines Produkts berücksichtigt, sondern auch die lokale Wasserverfügbarkeit einbezieht. Seit 2026 nutzt Greenado die Daten von Mialyk et al., die den Wasserverbrauch von Nutzpflanzen mit Hilfe eines komplexen Modells berechnet haben. Die lokale Wasserverfügbarkeit wird durch den länderspezifischen AWARE 2.0-Faktor von Seitfudem et al. abgebildet: Lebensmittel aus regenreichen Regionen mit ausreichendem Wasserangebot sind weniger kritisch zu bewerten als solche, die in wasserarmen Gegenden unter hohem Bewässerungsaufwand produziert werden. Zusätzlich wird bei der Berechnung ein länderspezifischer Technikfaktor - zu Verfügung gestellt vom ifeu - einbezogen, der die Nutzung von Meerwasserentsalzungsanlagen berücksichtigt.
Unsere Berechnungen basieren auf umfangreichen und fortlaufend aktualisierten Daten mit kontinuierlicher Unterstützung durch das Ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg.
Mit der detaillierten Analyse des Wasserfußabdrucks unterstützt Greenado Sie dabei, die Auswirkungen Ihrer Produkte auf die globalen Wasserressourcen zu minimieren und verantwortungsbewusste Entscheidungen für eine nachhaltige Zukunft zu treffen.
Flächenfußabdruck
Flächenfußabdruck: Die Auswirkungen der Landnutzung verstehen und minimieren
Die Nutzung von Flächen durch den Menschen ist mit erheblichen Umweltwirkungen verbunden, hierzu zählt auch die Flächeninanspruchnahme für die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln. Der Flächenfußabdruck ist eine entscheidende Kennzahl, um die ökologischen Auswirkungen der Landnutzung zu bewerten und nachhaltigere Anbaumethoden zu fördern.
Greenado berechnet den Flächenfußabdruck nach dem Hemerobie-Konzept, das die Intensität der menschlichen Eingriffe in natürliche Flächen bewertet. Dabei spielt die Anbaumethode eine zentrale Rolle:
Eine intensive, großflächige Monokultur mit hohem Einsatz künstlicher Düngemittel und Pflanzenschutzmittel führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Naturzustands. Im Gegensatz dazu hat eine schonende Nutzung mit regelmäßiger Fruchtfolge, ohne Einsatz von Kunstdünger, Herbiziden oder Insektiziden, deutlich geringere Auswirkungen auf Bodenqualität, Nährstoffhaushalt und Biodiversität.
Die Berechnung des Flächenfußabdrucks mit Greenado ermöglicht eine differenzierte Betrachtung der Umweltauswirkungen Ihrer Produkte und unterstützt Sie dabei, fundierte Entscheidungen für eine nachhaltigere Landnutzung zu treffen. Unsere Berechnungen basieren auf umfangreichen und fortlaufend aktualisierten Daten mit kontinuierlicher Unterstützung durch das Ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg.
Wichtig zu wissen
Unseren Treibhausgas-Bilanzen liegen „typische Werte“ zugrunde, d.h. es wird ein typischer Produktionsprozess für das jeweilige in Deutschland verkaufte Lebensmittel betrachtet und bilanziert. Dabei fließen produktspezifische Daten zu den Dimensionen Herkunft, Transport, Kühlung, Bearbeitung, Verpackung u.a. mit ebenfalls typischen Aufschlägen ein. Basis der Berechnung zusammengesetzter Produkte ist die Rezeptierung durch Greenado anhand der Zutaten in Produktspezifikationen. Diese Vorgehensweise ermöglicht aussagekräftige Vergleiche zwischen verschiedenen Produktgruppen (z.B. Kuhmilch vs. Haferdrink, Frischprodukt vs. TK-Produkt), aber auch zwischen Produkten mit unterschiedlichen Ausprägungen der Dimensionen (z.B. lokal erzeugte vs. importierte Ware, Transport per Schiff vs. Flugzeug, Weißblechdose vs. Mehrwegglas, Großgebinde vs. Portionsverpackung etc.). Nicht möglich sind dagegen konkrete Produktvergleiche verschiedener Hersteller / Produzenten: Dies würde die Erstellung produkt- und unternehmensspezifischer Bilanzen erfordern. Greenado liefert aktuell Treibhausgas-Bilanzen bis zur „Systemgrenze Küche“. Das bedeutet: Emissionen, die durch die Verarbeitung in der Küche entstehen, werden nicht erfasst. Für aussagekräftige Daten aus diesem Bereich ist die individuelle Erfassung des Gerätebestandes mit Energieverbrauch und eingesetzter Energiequelle sowie die für die Zubereitung jeder Speise verwendete Garmethode und -dauer notwendig. Die Verwendung ´typischer Werte` ist aufgrund enormer Unterschiede in den einzelnen Küchen und bei der Zubereitung unterschiedlicher Gerichte keine sinnvolle Alternative.Sie haben Fragen? Wir die Antworten:
Unter „CO₂-Fußabdruck“ wird die Summe der Emissionen von klimaschädlichen Treibhausgasen verstanden, die durch eine Aktivität, einen Prozess, eine Handlung oder durch Erzeugung, Transport, Verwertung, Nutzung und Entsorgung eines Produkts entstehen. Der Anstieg des Gehalts von Treibhausgasen in der Atmosphäre gilt als Ursache für den Klimawandel, da er zur Erwärmung der Erdatmosphäre führt. Folgen der globalen Erwärmung sind u.a. ein Anstieg des Meeresspiegels und das vermehrte Auftreten von extremen Wetterereignissen wie Starkregen mit Überschwemmungen und Trockenperioden. Um klimagerechte Entscheidungen treffen zu können, ist das Wissen um klimawirksame Effekte wichtig. Greenado bietet die Berechnung der Treibhausgas-Bilanz von Lebensmitteln und Getränken an – Non-Food-Artikel sollen ggf. folgen: Die Berechnung umfasst den Ausstoß verschiedener Treibhausgase wie z.B. CO₂, Lachgas und Methan über den gesamten Lebensweg eines Lebensmittels, angegeben in CO₂-Äquivalenten/kg Lebensmittel.
Der Artikelstamm von Greenado orientiert sich an den Sortimenten verschiedener Branchen aus der Gemeinschaftsverpflegung. Berechnet wird jeder Artikel anhand seines Lebenswegs. So werden Daten zu Dimensionen wie z.B. Herkunft, Transport und Verpackung als produktspezifische Faktoren in die Berechnung mit einbezogen, um einen umfassenden, individuellen CO2-Fußabdruck zu erhalten, welcher dem Kunden zur Verfügung gestellt wird. Zusammengesetzte Lebensmittel und Getränke werden von Greenado anhand der Produktspezifikationen rezeptiert, um eine möglichst hohe Datengenauigkeit zu erzielen. Wichtig zu wissen: Basis eines jeden CO2-Fußabdruckes ist stets ein produkttypisches Produktionsverfahren. Auch die differenzierten Aufschläge für die Dimensionen Herkunft, Transportart, Verpackung, Verarbeitung etc. sind das Ergebnis von Berechnungen, denen Annahmen bzw. typische Prozesse zugrunde liegen. Bei den von Greenado gelieferten Daten handelt es sich also niemals um exakte Werte für die Artikel eines bestimmten Herstellers/Produzenten. Die Daten erlauben aber grundsätzliche Aussagen über die Klimawirksamkeit verschiedener Produktgruppen und die Auswirkungen verschiedener Ausprägungen der angeführten Dimensionen. So lässt sich die CO2-Bilanz von Speisen durch Austausch von Zutaten gezielt verbessern. In der Regel gelingt dies z.B. durch den vermehrten Einsatz pflanzlicher Produkte anstelle tierischer Lebensmittel oder auch durch den Austausch von asiatischem Reis durch heimische Alternativen wie Hirse oder Couscous.
Greenado bietet seinen Kunden mit Hilfe der „Schwesterfirma“ best4bps ein umfassendes Leistungspaket im Bereich der Lebensmittelkennzeichnung aus einer Hand: Ein Datenstamm von mehr als 220.000 Lebensmitteln mit verifizierten Inhaltsstoffdaten und Zutatenlisten stellt die Basis für die Nährwert- und Allergenkennzeichnung für Kunden aus der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung dar. Zusätzlich ist es nun möglich, den CO₂-Fußabdruck der Lebensmittel basierend auf den zugrunde liegenden Daten aus den Lebensmittelspezifikationen zu berechnen. Auch der Wasser- und Flächenfußabdruck werden von Greenado ermittelt und dem Kunden auf Wunsch zur Verfügung gestellt. Der CO₂-Fußabdruck kann als Basis für die Rezeptur- und Menüberechnung sowie die Darstellung der Klimawirksamkeit eines Produktes genutzt werden.
Greenado unterstützt bei der Integration & Berechnung der für den Kunden relevanten Artikel und an allen anderen Stellen, an denen die CO2-Werte von Bedeutung sind: Bei der Berechnung der Treibhausgas-Bilanz eines Gerichts, bei der Auslobung auf Menüplänen und bei der Einkaufsauswertung. Neben dem CO2-Fußabdruck liefert Greenado auch den Wasser- und Flächenfußabdruck für alle im Greenado-Datenstamm vorhandenen Lebensmittel und Getränke.
Die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks erfolgt auf der Basis der in den Lebensmittel-Spezifikationen hinterlegten Daten. Die Logik der Berechnung wurde in wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) entwickelt. Jeder Artikel wird anhand seines Lebenswegs berechnet, berücksichtigt werden unter anderem Herkunft, Verarbeitungsprozesse, Verpackung, Transport und Lagerung.
Die CO₂-Fußabdrücke der Lebensmittel werden fortlaufend erweitert und aktualisiert. Die neu berechneten Werte werden automatisch in Ihre Schnittstelle gespielt, damit Sie jederzeit die aktuellsten Werte vorliegen haben.
Um die Erderwärmung zu begrenzen, ist eine Reduzierung des Ausstoßes klimaschädlicher Treibhausgase unumgänglich. Produktion und Verwertung von Lebensmitteln tragen zu einem nicht unerheblichen Teil zum Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase bei. Das Greenado-Konzept umfasst die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks von Lebensmitteln anhand aller verfügbaren Informationen wie Herkunft, Transportart, Anbaumethode, Verpackung u.a. und bietet dem Nutzer dadurch detaillierte Informationen zur Klimawirksamkeit der einzelnen Lebensmittel. Hieraus ergeben sich potente Einsparmöglichkeiten: Bei der Bestellung können von der Küchenfachkraft gezielt Lebensmittel mit einem niedrigen CO₂-Fußabdruck ausgewählt werden, zudem ist die Ausweisung des CO₂-Fußabdrucks auf der Speisekarte möglich und kann Tischgäste dazu animieren, klimaschonendere Menüs auszuwählen.